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Sandviper Gertrud hat sie entdeckt, am Mittag in der Nähe des Felsensalons von Isséngelen. Wir haben sie ausgiebig bestaunt, mit gebührendem Abstand und leicht gesträubten Nackenhaaren. Danach wollte Sidi sie aufscheuchen und mit einem Stock einfangen. Ich war vehement dagegen. Nach längerer Diskussion wurde sie in Ruhe gelassen. Die Einheimischen waren geteilter Meinung, die einen nannten mich eine grosse Lehrerin, die anderen hielten es für schlichte Dummheit: sie ist unser Feind, wir müssen sie töten. Fotos von Susanne Sträussl